SPD Worms wählt neuen Vorstand - Drei Pfeddersheimer dabei!

Montag, 26. April 2010

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Der für die nächsten zwei Jahre neu gewählte Vorstand der SPD Unterbezirk Worms um ihrem Vorsitzenden Jens Guth (2.v.r.).

Am 23. April 2010 wurde beim sehr gut besuchten Unterbezirksparteitag im Naturfreundehaus Worms der Vorstand der SPD Worms neu gewählt. Jens Guth bleibt Vorsitzender der Wormser Sozialdemokraten. Er wurde auf dem ordentlichen Parteitag mit großer Mehrheit wiedergewählt. Neben Jens Guth sind Uwe Franz und Wolfgang Mayer als Pfeddersheimer Vertreter im Vorstand dabei. Zuvor blickte der Parteichef auf zwei erfolgreiche Jahre zurück. Im Fokus seines Berichtes stand die gewonnene Kommunalwahl im vergangenen Jahr, bei der die SPD als stärkste Kraft im Stadtrat hervorging. Neben der Ratsarbeit berichtete Jens Guth auch über die Mitgliederentwicklung der Wormser SPD. 144 Neumitglieder konnten die Genossen seit dem letzten Parteitag im August 2008 begrüßen, davon über 50 allein aus dem Ortsverein Pfeddersheim.

"Erfreulich ist dabei besonders, dass auch viele junge Menschen den Weg zu uns finden und aus Überzeugung unsere Arbeit unterstützen", so Guth. Dirk Beyer, Fraktionsgeschäftsführer der Stadtratsfraktion beleuchtete in seinem Bericht die Tätigkeit der Sozialdemokraten im Rat. Viele Anträge konnten inzwischen umgesetzt werden. So zum Beispiel die Neugestaltung der Schulhöfe Pestalozzi Grundschule und Karmeliter Grundschule. Auch die finanzielle Unterstützung von Kindern einkommensschwacher Eltern geht auf eine Initiative der SPD zurück. Mit der von der SPD beantragten und kürzlich vorgelegten Sozialraumanalyse könnten nun weitere Handlungsschwerpunkte noch zielgenauer angegangen werden, so Beyer. Oberbürgermeister Michael Kissel bedankte sich in seiner Rede vor den Delegierten für die gute Zusammenarbeit mit der Partei und der Fraktion. Viele Projekte konnten gemeinsam für die Wormser Bürgerinnen und Bürger verwirklicht werden, so der Wormser Stadtchef. Kritisch blickte er auf die schlechte Finanzausstattung der Kommunen. „Es muss jetzt schnell ein Ausgleich für die immer weiter steigenden Sozialausgaben gefunden werden", so Kissel mit Blick nach Berlin.  Aus Berlin berichtete der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann. In seinem Grußwort kritisierte er die schwarz-gelben Koalition. Gerade mal drei Gesetze hätte die Regierung seit Beginn der Legislatur beschlossen. Ansonsten sei außer Streitigkeiten über die unterschiedlichen Positionen der zwei Parteien nichts zu hören, so Hagemann. Zerstrittener sei vorher noch keine Koalition gewesen.

Neben Jens Guth als Vorsitzender, wurden in den Vorstand gewählt: Monika Stephan und Timo Horst als stellvertretende Vorsitzende, Dirk Beyer, Gunter Fischer, Kristin Daleiden, Hans Heitz, Uwe Franz, Uwe Gros, Volker Janson, Wolfgang Mayer, Patricia Sonek und Andrea Tilgner.

Nach den Wahlen verabschiedeten die Genossen einstimmig noch vier Resolutionen zu den Themen Atomausstieg, Abschaffung von Atomwaffen, Nein zur Kopfpauschale und der besseren Finanzausstattung der Kommunen.