Dreckwegtag 2010 der SPD Pfeddersheim
Sonntag, 11. April 2010

Eine Gruppe der zahlreichen Helferinnen und Helfer der Dreckweg-Aktion der SPD Pfeddersheim um den Ortsvereinsvorsitzenden Uwe Franz(Bildmitte) und Ortsvorsteher Alfred Haag(2.v.r.) vor einem Teil der leider wieder sehr großen Menge von Müll und Unrat.
Säckeweise Müll und Unrat sammelten Mitglieder der SPD Pfeddersheim und weitere freiwillige Helfer, tatkräftig unterstützt von Ortsvorsteher Alfred Haag, bei ihrem diesjährigen Dreckwegtag ein. Dabei wurden die Pfeddersheimer Hohlwege Im Fohndel, Zur Stahlgasse, Mittelbergshohl, der Weg am Friedhof bis zur Karls-Ruhe und weitere Feldwege Richtung Westen gesäubert. In diesen, teilweise unter Naturschutz stehenden Gebieten, zeugten weggeworfene Autoreifen, Ölkanister, Fernsehgeräte, PC-Monitore, Polstermöbel und ganze Rollen rostiger Maschendraht neben Farbeimern, Verpackungsmaterialien und leeren Flaschen vom mangelnden Umweltbewusstsein mancher gedanken- und auch verantwortungsloser Zeitgenossen. Empört über die schlampigen Erwachsenen zeigte sich der neunjährige Dimo Warnke.
Jede Menge Unrat schleppte er bepackt mit einer Mülltüte zurück zur Sammelstelle. „Flaschen, Dosen, Plastiktüten und sogar eine Windel mit was drin habe ich bereits gefunden", sagte er und schüttelte den Kopf. Im oberen Teil des Hohlweges Im Fohndel wurden zudem vier Säcke, gefüllt mit nicht identifizierbarem chemikalischen Pulver gefunden. Der Fundort wurde von den Helfern markiert und der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Worms informiert, der die Beseitigung des Sonderabfalls erledigt. Der von der Stadt Worms zur Verfügung gestellte Abfallcontainer war am Ende der Aktion leider wieder gut gefüllt. „Absolut kein Verständis" hatte SPD-Vorsitzender Uwe Franz für die illegalle Abfallentsorgung. „Ich kann nicht verstehen, warum jemand den Weg in die Natur auf sich nimmt, um dort Müll zu entsorgen und die Umwelt zu zerstören, wenn die Stadt Worms mit drei Abfallwirtschaftshöfen, einer Bauschuttdeponie und einer Grünabfallkompostanlage den Bürgerinnen und Bürgern ausreichende, gut zu erreichende Möglichkeiten anbietet, um Abfälle umweltgerecht und wirtschaftlich entsorgen zu können.", so Franz. Die Geldstrafe, wenn man bei der illegalen Müllentsorgung erwischt werde, sei jedenfalls wesentlich höher als die geringe Gebühr an den Abfallwirtschaftshöfen. In diesem Zusammhang weist die Pfeddersheimer SPD nochmals auf die Öffnungszeiten der Abfallwirtschaftshöfe hin, siehe unten. SPD-Vorsitzender Uwe Franz bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern nach dem Arbeitseinsatz mit einem Imbiss und einem kleinen Umtrunk.
Öffnungszeiten Abfallwirtschaftshöfe:Abfallwirtschaftshof BobenheimerStraße
Mo.-Fr. 08:00 Uhr - 16:00 Uhr und Sa. 08:00 Uhr - 12:00Uhr
Grünabfallkompostanlage B9 mit angegliedertem Abfallwirtschaftshof
Mo.-Do. 08:00 Uhr - 12:00 Uhr und 12:30 Uhr - 16:00 Uhr, Fr.- 15:00 Uhr
Bauschuttdeponie Worms-Nord mit angegliedertem Abfallwirtschaftshof
Mo.-Do. 08:00 Uhr - 12:00 Uhr und 12:30 Uhr - 16:00 Uhr, Fr. - 15:00 Uhr








