Roboter für Nibelungenschule - MdB Hagemann übergibt Roboter-Baukasten von Fraunhofer

Freitag, den 11. September 2009 um 00:00 Uhr

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Klaus Hagemann MdB bei der Übergabe des Roboter-Baukasten an Margit Zobetz, Schulleiterin der Nibelungenschule im Kreise von Fachlehrern und Schülerinnen und Schülern der Arbeitsweltklasse.

"Roberta" heißt der kleine Roboter, den die Arbeitsweltklasse der Wormser Nibelungenschule in den nächsten Wochen und Monaten zusammenbauen und zum Laufen bringen will. MdB Klaus Hagemann überbrachte den Roboter-Baukasten einer siebten Klasse unter Leitung von Dr. Gerhard Kraft in seiner Funktion als Senator bei der Fraunhofer-Gesellschaft, die den Roboter-Bausatz konzipiert hat. Alle Senatoren im Aufsichtsgremium der Wissenschaftsorganisation hatten einen solchen Roboter-Bausatz erhalten mit der Bitte, diesen an Schulen in der jeweiligen Region zu übergeben. Begleitet wurde er dabei vom Pfeddersheimer SPD-Vorsitzenden Uwe Franz.

Ziel der Roberta-Initiative sei, das Interesse insbesondere von Mädchen aber auch von Jungen für Informatik, Technik und Naturwissenschaften nachhaltig zu wecken, erläuterte Hagemann. "Roberta passt sehr gut in unser Arbeitsweltklassen-Konzept", freute sich Schulleiterin Margit Zobetz. Im Rahmen dieses vom Land Rheinland-Pfalz geförderten Projektes werden junge Menschen mit Lernschwierigkeiten durch praxisbezogene Arbeiten und durch Förderung der Persönlichkeitsentwicklung an den Hauptschulabschluss herangeführt. Einen Tag in der Woche arbeiten die 14 Jugendlichen, die derzeit an der Nibelungenschule an dem Projekt teilnehmen, in einem Betrieb mit. Zobetz lud Hagemann erneut in die Schule ein, sobald die Schüler "Roberta" fertig montiert haben.

Der Forschungsvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, Professor Ulrich Buller, wollte ursprünglich im Rahmen seines Besuchs in Worms "Roberta" gemeinsam mit Hagemann übergeben. Aus terminlichen Gründen hatte dies dann jedoch nicht mehr geklappt. Nach einem Gespräch über Forschungskooperationen mit der Renolit AG Worms hatten sich auf Einladung Hagemanns etwa zwanzig an Forschung und Wissenschaft interessierte Jugendliche, unter ihnen die zwei Wormser Teilnehmer des Bundeswettbewerbs "Jugend forscht", Noah Strobel und Vladislav Vasilenko, mit dem Fraunhofer-Wissenschaftler zu einem persönlichen Gespräch in der Nibelungenstadt getroffen. Buller berichtete, dass unter anderem der MP3-Player zu den Erfindungen der Fraunhofer-Gesellschaft gehört, mit dessen Hilfe, so der ursprüngliche Gedanke, Kinder in entfernt liegenden Gegenden Afrikas am Schulunterricht teilnehmen sollten. Buller und Hagemann betonten, wie wichtig künftig Nachwuchswissenschaftler aus naturwissenschaftlich-technischen Bereichen seien und beide tauschten sich mit den jungen Menschen über ihre weiteren Berufspläne aus.