"Das Wormser" begeistert Pfeddersheimer SPD

Montag, 31. Mai 2010

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Im September soll es fertig sein, "Das Wormser", und nach kurzer Probelaufzeit am 29. Januar 2011 offiziell seiner Bestimmung übergeben werden. Fasziniert vom neuen Haus nahmen bei einer Besichtigung Vorstands- und Fraktionsmitglieder der SPD Pfeddersheim die vielen Fakten und Daten zum neuen Haus auf, die Dipl.-Ing. Klaus Heil als zuständiger Projektleiter des städtischen Hochbauamtes den Politikern vermittelte. Er führte die Gruppe durch das zukünftig öffentliche Parkhaus mit 86 Stellplätzen und überdachten Fahrradabstellplätzen in das neue Gebäude.

"Vermittelt Eure Begeisterung weiter", warb die Pfeddersheimer SPD-Fraktionschefin Heidi Lammeyer(2.v.r.) nach der profunden Führung durch Projektleiter Dipl.-Ing. Klaus Heil(r.) vom städtischen Hochbaumat bei ihrer Truppe für "Das Wormser".

Während der „alte" Theatersaal kaum verändert, aber aufgearbeitet optisch in neuem Glanz erstrahlt, wurde die gesamte Technik auf den neuesten Stand gebracht. Der neue große Saal mit seinen zwei Bühnenteilen, der in verschiedenen Varianten teilbar ist, macht mit seiner umfassenden technischen Ausstattung deutlich, welche Anforderungen heute an einen modernen Tagungsrahmen gestellt werden, denen der Mozartsaal in keiner Weise mehr gerecht wurde. Hell und funktional verbindet der neue Eingangsbereich den überarbeiteten alten Gebäudekomplex mit dem Neubau. Aufzüge sorgen von hier aus für Barrierefreiheit im Gebäude. Bistrobereich, Ausstellungsflächen, die Außenflächen, kleine Säle, Büro- und Regieräume - alles wirkt funktional und nicht überdimensioniert. Verblüfft bestaunten die SPD-Aktiven die vielfältige Technik samt Heizungs- und Lüftungsanlagen im ganzen Haus. Fraktionschefin Heidi Lammeyer erhielt denn auch auf Nachfrage die Auskunft, dass die Technik rund 60% der gesamten Baukosten ausmache. Hier sind erfreulicherweise auch Wormser Firmen beteiligt, die leider durch die europaweit geforderten Ausschreibungen nicht so zum Zuge kamen, wie die städtischen Verantwortlichen das gerne umgesetzt hätten.

Als Fazit der Besichtigung stellten die SPD-Politiker fest, dass hier ein architektonisch begeisternder, funktionaler Bau entsteht, der die modernen Erfordernisse eines Theaters und Kultur- und Tagungszentrums erfüllt, aber keines- falls überdimensioniert ist.